Die Meerchen einer Nixe...

Willkommen lieber Besucher!
In der Welt einer kleinen Nixe...
Ich hetze, renne weg
- doch lauf ich entgegen.
Versteck mich in Lügen
und gebe mich preis.
Bin ein sichtbares Alles
von dem man nichts weiß.
Und wenn man mich findet,
dann suche ich mich.
Scherben werden heil,
doch was sie verbindet
bleibt der spaltende Keil.
Und wieder hetze ich...
Kontakt: wahre-nixe@freenet.de
P.S.: Über den Kalender auf der rechten Seite könnte ihr noch mehr Einträge finden...
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Verfasst am 20.02.2009 15:54:50 Uhr Will immer bei Dir sein
So manches Mal, da träumte ich...
Doch jedes mal erwachte ich einsam.
Doch dieses mal, da träum ich nicht,
und dennoch erwache ich mit Dir gemeinsam...
Bin so froh, dass Du wieder da bist! Es geht auch ohne Dich, aber ich will es nicht... Das ist mir in den letzten Tagen klar geworden. Ich liebe Dich, auch wenn ich das vor einem halben Jahr noch nicht wusste. Ich will Dich heiraten, auch wenn ich das nie vor hatte. Mit dir glaube ich an die ewige Liebe, die ich vor einiger Zeit eigentlich schon aufgegeben hatte. Gemeinsam sind wir frei!
Du bist mein Mann und ich Deine Frau. So soll es sein und nicht anders!
In liebe, Deine Nixe.
Verfasst am 17.02.2009 18:03:05 Uhr Die Suche
Ein Schrei; Unwohlsein; Kälte; Licht, welches uns blendet; Hektik; Angst; Wut. So beginnt es: Unser Leben.
Wärme; Trost; Einkehrende Ruhe; Vertrauen; Nähe; Liebe; Frieden. Das umfängt uns, wenn wir eben erst wenige Minuten auf der Welt sind.
Viel mehr wird nicht mehr passieren wenn wir Leben. Wir taumeln fortan immer zwischen diesen Empfindungen, schwimmen durch dieses Meer, dass uns Gipfel, wie auch Täler aufzeigt. Und plötzlich sind wir Alt.
War das Alles?
Es ist nicht wenig, sonder viel und letztlich kommt noch etwas hinzu, was wir damals, in den ersten Momenten unseres Lebens nicht kannten: Die Suche. Wir empfinden immer wieder dieselben Gefühle, durchlaufen immer wieder die Gleichen Situationen, in ihrer Quintessenz zumindest…
Dennoch sind wir lernfähig und beginnen Antworten zu suchen. Wir beginnen uns zu suchen, unseren Weg und meist auch unsere Bestimmung. Es gibt sie nicht, die „universelle Antwort“, weil jedes Leben, trotz Gleichheit der Muster, anders ist und verläuft.
Immer dann, wenn wir denken wir würden die Antwort wissen, beginnt die Suche erst. Immer dann, wenn wir uns verlieren, finden wir uns gerade erst. Das Leben ist Komplex und je mehr Leben aufeinander treffen, sich begegnen, desto verschlüsselter wird es.
„Ich weiß, das ich nichts weiß.“ Das ist die vielzitierte und einzige universelle Antwort, die ich nach all der Zeit gelten lassen kann.
Und doch… Jeder Moment speist mich mit Klarheit, auch wenn nur kurz.
Meine Suche geht immer weiter, aber wenn ich jedes Mal auch nur ein Staubkorn zu finden vermag, so werde ich mir eines Tages doch ein Haus daraus gebaut haben. Letztlich tragen wir alle gemeinsam eine Stadt zusammen, denn wir müssen dazu nur tun, was wir tun. – Mehr ist es nicht, das Leben, aber eben auch nicht weniger!
Und wenn ich so über Anfang, Mitte und Ende nachdenke, dann fühle ich eine große Richtigkeit in den Dingen. Letztlich unterscheidet sich nichts vom Anderen und das macht mir keine Angst, sondern erfüllt mich mit Vertrauen.
Und dennoch: Ich weiß, das ich nichts weiß…
Verfasst am 21.01.2009 20:12:58 Uhr Abschied in Gedanken
Mein kleiner Engel,
wir haben noch nicht viel miteinander geredet. Ich bin nicht so eine “ich-rede-schonmal-mit-meinem-Bauch-auch-wenn-er-noch-gar-nicht-da-ist-Mama”. Von Dir habe ich leider bis auf einige Übelkeitsattacken und etwas Bauchziehen auch noch nicht so viel mitbekommen.
Das heißt, doch: Einmal beim Ultraschall hast Du einen kleinen “Hüpfer” gemacht und ich war so stolz auf Dich! Du warst schon richtig Agil, obwohl Du noch nicht einmal in der Lage gewesen wärst, einen Daumen in den Mund zu stecken. - Und Dein kleines Herzchen! Als ich es beim zweiten Arztbesuch schlagen sah und auch noch hörte, blieb mir schlicht die Luft weg. Es war so wunderbar, so unglaublich!
Seither ist eigentlich kaum Zeit vergangen und doch ist inzwischen alles Anders: Du bist nicht mehr da.
Wieder war es nur ein kleiner Moment, der alles veränderte. Als ich diese grausamen Worte hörte, schossen mir sofort Tränen in die Augen und mein Hals schien sich zusammen zu schnüren. Es waren diese Worten: “Das Herz schlägt nicht mehr.” Ich bin mir Sicher, dass in diesem Moment auch mein Herz kurz ausgesetzt hat.
Wieder konnte es leider nur dieser eine Moment sein, und viele andere wird es dadurch nie geben. Du wirst nie geboren werden. Du wirst weder mir noch Deinem Vater jemals in die Augen sehen können. Niemals wirst Du einen Schritt tun, oder auch nur weinen können. Und vor allem: Niemals wirst Du Leben.
Nein, ganz stimmt es nicht, denn in unseren Herzen hast Du gelebt und lebst auch noch weiter.
Wir haben Dich geliebt, aber es war noch nicht Deine Zeit auf Erden. Vielleicht wirst Du eines Tages doch leben, aber eben nicht ganz so wie Du warst, sondern so wie Du sein wirst. Ja, ich bin mir sogar ziemlich sicher, das es so sein wird. - Und dann können wir über all das Reden, was vorerst ungesagt und ungehört bleiben wird.
In Liebe,
Deine Mama
Verfasst am 21.01.2009 18:44:03 Uhr Nachtrag vom 20. 1. 09
Tageslicht
Ich bin stark.
Solange, bis ich alleine bin. Dann kriechen sie aus allen Winkeln meines Kopfes hervor: Die Gedanken, die Grübeleien und mit allem auch immer Schuldgefühle.
"Ich hätte schneller reagieren, besser auf den Arzt hören müssen..."
Wenn es wieder still wird und die quälenden Überlegungen sich zurückgezogen haben, dann bleibt nur noch Leere.
Ich bin schwach.
Solange, bis Du wieder bei mir bist und ich durch dich nach vorne blicken kann. Du bist mein Licht in diesen grauen Tagen. Du wärmst mein Herz und befreist mich von aller Angst.
Ich liebe Dich!
Verfasst am 04.12.2008 13:42:59 Uhr DER Moment (Unsere Majestät)
Ein kleiner Moment und Alles ändert sich. Die Welt wird weit und öffnet sich. Tausend andere Momente ziehen an uns vorrüber, die es nie sein werden, nie sein konnten und sollten, denn es IST nur dieser Moment. Der Stammvater seiner Nachkommen, das erste Glied der Kette.
Ich habe keine Angst! Meine Augen sind nur weit geöffnet, um nichts zu verpassen. Meine Arme strecken sich all dem entgegen, was noch kommen mag, denn sie sind stark genug geworden um zu halten und zu tragen. - Und sollte mir die Kraft eines Tages doch fehlen, dann weiß ich um Arme, die mich halten und niemals loslassen würden...
Ich liebe Dich! ...Mit jedem Tag noch ein Stückchen mehr.
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